12/31/2014

Rückblick: Mein Jahr 2014

Mein Jahr in einem Wort? BESCHISSEN! Heute Abend werde ich nicht das alte Jahr feiern, weil es so toll war. Ich werde feiern, dass es vorbei ist. Und darauf hoffen, dass 2015 mein Jahr wird. Für euch habe ich einige Fotos zusammengesucht.

Lieblingshund trotz allem ♥

Karneval

Lieblingsstadt Düsseldorf

Sonnenuntergänge

Freunde ♥

Biermarkt mit Freunden

viel gelaufen

Krankenhaus

Thrombose- und Schmerzspritzen-Bauch

Lieblingspferd ♥

Münschen mit den Lieblingsmenschen ♥

Lieblingstruppe

Verdacht auf Herzinfarkt

entzündeter Zugang inklusive

Reha
Hamburg ♥

Lieblingsarbeit ♥

Umzug
Wie war euer Jahr 2014?

12/30/2014

Wie eine einzige Sekunde alles verändern kann.

Ganz oft schon wollte ich diesen Post schreiben, habe es aber immer wieder gelassen. Ich weiß einfach nie recht, wo ich anfangen soll. Viele haben es vor allem bei Twitter mitbekommen, was passierte; hier auf dem Blog schrieb ich wenig darüber. Mittlerweile sind auf den Tag genau 7 Monate vergangen.

Am Freitag, den 30.05. biss mich unser Hund ins rechte Handgelenk. Er hatte eine Zecke direkt am Mund. Mein Bruder rief  mich, ob ich ihm helfen könne. Ich war eigentlich gerade auf dem Weg in die Stadt. Sagte trotzdem 'Ja'. Der Hund lässt sich sonst immer Zecken entfernen, immer ganz lieb. Ich lenkte ihn ab, während mein Bruder es versuchte. Er zappelte zu doll. Irgendwann sagte ich 'Lassen wir das besser, der wird total steif und unruhig.' Mein Bruder sagt 'Komm, noch einmal, die muss weg.' In dem Moment, wo ich mich runter beugte, biss er. Eine Sekunde. Eine kleine Wunde. Mit Hundebissen hatte ich Erfahrung, es war der dritte Biss. Ich spülte erst minutenlang am Waschbecken die Wunde aus, danach mit Rivanol. Trotzdem fuhr ich damit zu meinem Hausarzt, sicher ist sicher. Er machte diese dunkelrote Paste drauf, verband es. Bisher hatte ich nie Probleme damit.




Samstag bekomme ich urplötzlich einen richtig dicken und roten Arm, bis zur Armbeuge. Wir wickeln den Verband lockerer drum, weil ich denke, dass er einfach zu fest ist. Aus Angst vor einer Entzündung renne ich Sonntags früh zu meinem Hausarzt (zum Glück hat er am WE auf, weil dieses Methadonprogramm für Süchtige durchführt). Er öffnet den Verband und die Wunde eitert richtig übel. Er drückt alles aus und verbindet neu. Ich soll viel kühlen. Muss zur Notapotheke und muss ab da an 4x täglich 1000mg Anitbiotikum nehmen. Montag soll ich wieder kommen.
Montag das gleiche Spiel. Die Wunde eitert wieder doll. Ich bekomme eine Überweisung zum Chirurgen. Beim Chirurgen bekomme ich einen Termin direkt am nächsten Tag, den Dienstagabend.


Mein Chirurg will sofort operieren. Es hat sich wohl eine Wundhöhle unterhalb der Wunde gebildet, die auch trotz Tabletten nicht verschwindet. Er schlägt einen kleinen Schnitt vor, hat allerdings keinen Anästhesiten mehr im Haus (da es schon spät war) und überweist mich sofort ins Krankenhaus. Ich fahre auch direkt ins Krankenhaus. Dort sagt man mir 'Quatsch, das operieren wir nicht, das geht auch so weg.' Mir wird unter übelsten Schmerzen Sorbact mit einer Pinzette in die Wunde gestopft. Bekomme einen Gipsverband und soll jetzt jeden Morgen ambulant ins Krankenhaus, auch nüchtern, da immer noch die Option bestünde, dass man vielleicht doch operiert.



Eine Woche lang, gehe ich jeden Tag nüchtern ins Krankenhaus. Jeden Tag kommt eiter aus der Wunde, trotz Sorbact, trotz der vielen Tabletten, die ich nehmen muss. Immer sagt man mir 'Die Wunde sieht gut aus.' 



Dienstag, den 10.06. komme ich nicht mehr nüchtern, weil ich nicht mehr mit einer OP rechne. Lege mir drei Nachhilfestunden auf später, weil ich denke, dass sowieso nur wieder geschaut wird. Eine Ärztin schaut sich das an und sagt nur 'Das kann einfach nicht sein, das eitert seit über 10 Tagen, ich reserviere einen Platz im OP.' Sie rief sofort im OP an, allerdings war ich nicht nüchtern und musste 6 Stunden auf die OP warten. 



Die OP verlief gut, ich hatte eine Vollnarkose, konnte danach aber sofort nach Hause. Ich sah nicht, was gemacht wurde, ich hatte wieder einen Gips. Ich sollte den Mittwoch zu Hause bleiben und mich ausruhen und am Donnerstag erneut ins Krankenhaus in die Ambulanz kommen. Danach wollte ich arbeiten gehen, für eine Kollegin einspringen. Ich wartete ewig im Wartezimmer, war mega angepisst. Zwei Stunden später ruft man mich ins Zimmer und ich sehe die Wunde das erste Mal. Leider steckte wieder Sorbact drin. Ich sag euch, das ist die Hölle dieses Zeug. Einsetzen und Rausnehmen tuen höllisch weh. Ich heulte die ganze Woche jeden Tag, wenn die das machten. Jetzt stellt euch vor, dass die mir das im OP ordentlich reinstopften, ich bekam es ja nicht mit. Die zogen mir das raus und ich heulte und schrie am Spieß. Ich bekam Schmerzmittel. 



Die Ärzte rannten raus, immer wieder kam einer gucken, aber sie ließen mich erstmal in Ruhe. Dann kam allerdings ein Arzt und sagt mir nur 'Wir müssen sie leider stationär aufnehmen und heute erneut operieren.' Daraufhin fing ich an wie ein Wasserfall zu weinen. Der eine Chirurg war total überfordert und sagte nur die ganze Zeit 'Was ist los? Warum weinst du?' Ich war einfach total fertig.

Ich bezog mein Zimmer, bekam direkt wieder mein OP-Hemd und es folgte OP Nr. 2 am Donnerstag. Es wurde mir in dieser OP der gesamte Unterarm aufgemacht. Die Entzündung ist gewandert, hat meine Sehne angegriffen.. Ich bekam Infusionen und es wurde nicht besser. Samstag, Montag und Mittwoch erfolgten weitere OPs. Die letzte OP war am 26.06.! Jedes Mal Vollnarkose. Ich wachte irgendwann nur noch mit Sauerstoffschlauch an der Nase auf, weil ich aufhörte selbstständig zu atmen. 



Mein Körper reagierte allergisch auf die Klammern. Ich musste also genäht werden. Dann konnte man nicht alles zunähen, weil die Haut an meinem  Handgelenk so angeschwollen war. Es kam das Thema 'Hauttransplantion' auf. Nach 8 Zugängen wollten die Ärzte auf Tabletten umstellen. Darauf reagierte mein Körper mit Fieber und ich bekam noch mehr Infusionen. Tagelang kamen die Ärzte und sagten nur 'Leider unverändert.' 

so sah ich meinen Arm das erste Mal nach OP 2
 Es dauerte einfach ewig. Man liegt dort und weiß nicht, was noch passieren wird. Irgendwann war dann der Zeitpunkt, dass ich meinen Arm nicht einmal mehr strecken konnte, meine Finger nicht mehr bewegen. Ich bekam 2x täglich Physiotherapie. Schmerzhaft, unter Tränen. Nach drei Wochen hatte ich einen Krankenhauskollar. Es ging einfach nicht mehr. 



Im OP wurde einem schon gewunken, weil man so bekannt war. Vor der letzten OP bekam ich keine Beruhigungstablette mehr mit der Begründung 'Das kennst du ja jetzt schon alles.' Wäre da nicht das Problem gewesen, dass ich auf dem OP-Tisch lag und keiner hat einen Zugang legen können, weil ich schon total zerstochen war. Meine Nerven lagen total blank. Als ich nach zwanzig Minuten tränenaufgelöst da lag und sie endlich einen Kinder(!)zugang gelegt hatten, spritzten die mir die Narkose direkt ohne das Mittel davor oder alles zusammen, ich weiß es nicht. Ich weiß nur noch, dass ich so schnell noch nie weg war.
Nach 29 Tagen Krankenhaus wurde ich wegen Bettennot entlassen. Mit freiliegender Sehne. Ich musste trotzdem noch über einen Monat in die Ambulanz zur Nachsorge.

wächst irgendwann langsam zu..
Es folgten 21 Tage ambulante Reha und schlussendlich habe ich jetzt eine verkürzte Sehne, bekomme meine Hand nicht mehr 'nach hinten'. Stellt euch das so vor, ihr könnt nicht mehr auf allen Vieren stehen. Ich könnte niemals mehr einen Handstand machen und mich aufstützen. Da ist eine totale Blockade.


Da eine Narbenkorrektur in dem Ausmaße für mich unbezahlbar ist, habe ich mir das direkt aus dem Kopf geschlagen. Nachdem allerdings der Chirurg aus dem Krankenhaus, mein Hausarzt und sogar mein Frauenarzt sofort von 'Narbenkorrektur... das musst du nicht bezahlen, dafür setze ich mich höchstpersönlich ein!' anfingen, überlege ich es mir. Es ist natürlich ein erneutes Risiko. Mein Hausarzt sagt, im Juni nächsten Jahres werden wir uns darüber unterhalten und er wird mit verschiedenen Ärzten sprechen... Mal abwarten.

Habe weiterhin sehr zu kämpfen damit. Zu dieser Jahreszeit, mit langen Armen ist es völlig okay. Aber ich habe leider auch schon negative Erfahrungen machen müssen. Als ich im September (circa) mit dem Bus zum Pferd gefahren bin, im T-Shirt, brüllte irgendein Mädel von hinten "Booor, Alter, guck mal, soooooo riesig, krass guck mal, rechts." Und sie hörte leider die ganze Busfahrt nicht auf, sodass ich meinen Arm irgendwie versteckte und es zutiefst bereute ein kurzarm-Shirt zu tragen. Ja, es ist riesig und ungewöhnlich, aber mit solchen Menschen kann ich noch nicht umgehen. Ichh habe kein Problem damit, wenn sich Leute dafür interessieren, aber mit Mitleid oder Rücksichtslosigkeit komme ich gar nicht zurecht. Vielleicht legt sich das auch irgendwann wieder, ich will es hoffen..

12/29/2014

Gebacken: Zimtschnecken

Heute überkam mich der Drang, Zimtschnecken zu backen. Der Teig ging super toll auf, war aber so super flüssig, dass ich noch jede Menge Mehl dazu gab, bis der Teig zum Ausrollen geeigent war. Gerade eben habe ich sie aus dem Ofen geholt und ich finde, sie sind mir optisch auf jeden Fall gelungen.




Ich unterstütze die help!community

Was ist die help!community?
Es handelt sich um eine Plattform für Helfer, die durch das bekannte Unternehmen 'bofrost' initiiert wurde. Ziel dieser Plattform ist es, Projekte für Kkinder und Jugendliche zu finden, deren Aufmerksamkeit zu erhöhen und die Anzahl der Helfer zu steigern. Für jedes Projekt, das vorgestellt wird, spendet das Unternehmen 'bofrost' 10€ an das Projekt "Ein Herz für Kinder".
Es gibt zwei Möglichkeiten: 1) Man möchte sich sozial engagieren, weiß aber noch nicht wo; dann kann man sich dort für bereits gestartete Projekte engagieren. 2) Man beteiligt sich bereits an einem Projekt und sucht noch weitere Helfer, dann findet man bei help!community zusammen.

Im Rahmen der großen "Ein Herz für Kinder" - Spendengala wurde die von bofrost* initiierte help!community in einem kurzen Einspieler vor einem Millionenpublikum präsentiert. Das Video zeigte eine Vorlese-Aktion aus Frankfurt, die beispielhaft für zahlreiche weitere Projekte in ganz Deutschland steht, bei denen sich vor allem junge Helfer sozial engagieren können. Die help!community möchte motivieren, sich für andere einzusetzen und zeigen, dass schon kleine Gesten viel bewirken können.




Ihr könnt dort eigene Projekte vorstellen oder euch für bereits vorhandene Projekte engagieren, in dem ihr sie bekannter macht und sie die Aufmerksamkeit erreichen, die sie verdient haben.
Ziel ist es, ein deutschlandweites Netzwerk aufzubauen.

Wie kann ich mitmachen?

Auf der Homepage der help!community könnt ihr unter "♥ Mitmachen" speziell nach Kategorien suchen, eure Suche auch in eurer Umgebung eingrenzen. Kategorien sind z.B. Familie, Betreuung, Integration, Behindertenhilfe uvm.
Unter der Kategorie "Lernen" fand ich unter anderem das Projekt "Eins zu Eins die Lesecoaches". Es handelt sich um ein Projekt aus Frankfurt, mit dem Lesekompetenz und Konzentrationsfähigkeit von Kindern verbessert  und dabei die Freude am Lesen gefördert werden soll. Wer mitmachen möchte, kann sich dort über ein Kontaktformular an das Projekt wenden und dieses unterstützen.
Die Anmeldung ist völlig kostenlos. Auch ich bin dort angemeldet (Name: fliedermaedchen).

Wie unterstütze ich die help!community?
Das Projekt liegt mir am Herzen, da soziales Engagement sehr wichtig ist. Es werden dort Projekte vorgestellt und verbreitet, neue Helfer gesucht und Projekte bekannter gemacht, die es verdient haben. Ich unterstütze die help!community, indem ich mein Honorar für diesen Beitrag komplett an das Projekt gespendet habe!
Ich würde mich sehr freuen, wenn viele weitere Menschen auf dieses Projekt aufmerksam werden und unterstützen bzw neue Projekte vorgestellt werden. Es ist durch und durch eine sehr gute Sache, mit der jeder helfen kann.


 hallimash und Blogger helfen

12/21/2014

Wünsche euch einen schönen 4. Advent!


my wishlist - christmas 2014

Ja, auch ich habe materielle Wünsche. Ich denke, das ist wichtig, um weiterhin zu träumen, um auf etwas hinzuarbeiten, um die anderen Dinge auch schätzen zu lernen. Ziele, Träume, Wünsche - all das macht das Leben lebenswert, selbst wenn es nicht das ausschlaggebende ist, um wirklich glücklich zu sein.




Immer wieder sonntags

» Gesehen Revenge Staffel 3, Hochzeit auf den ersten Blick (Sat1)
» Gelesen Instyle
» GehörtKwabs - walk, Hoodie Allen - Movie, Echosmith - Cool Kids
» Getan gearbeitet, viel gebacken, geritten
» Gegessen Raclette, Ofenkäse, gefüllte Zucchini
» Getrunken Wasser, Kinderpunsch, Wein
» Gedacht "Endlich Ferien!"
» Gefreut über Kleinigkeiten
» Gelacht viel & gut, z.B. bei der Weihnachtsfeier
» Geärgert über unverschämte Menschen
» Gewünscht Gesundheit, Zufriedenheit
» Gekauft Weihnachtsgeschenke für die Lieben
» Geklickt twitter, Amazon Instant Video 


Nach sehr langer Zeit gibt es endlich wieder einen "Immer wieder sonntags" Post von mir. Wir haben endlich Internet in der Wohnung und passend dazu habe ich auch endlich 2,5 Wochen Ferien.
Meine Woche begann mit einer Erkältung und endete Freitag mit Magenkrämpfen, die sich Gott sei Dank aber nicht weiter verschlimmerten. Ich dachte wirklich kurzzeitig ich habe mir den Magen-Darm-Virus eingefangen - Glück gehabt!
Am Mittwoch hatten wir großes Raclette-Essen auf der Arbeit, das war sehr schön. Ansonsten habe ich viel gearbeitet, war reiten und allgemein ist so viel passiert in meiner Abwesenheit hier. Es gibt so viel, dass ich erstmal verarbeiten muss. Ich hoffe euch geht es gut :*


12/20/2014

One Day in Maas Mechelen Village

Mit der lieben Käthe von ilbcn.blogspot.com war ich letzten Samstag in Maas Mechelen Village. Ermöglicht hat uns dies die liebe Marina von Love & Fashion.